Spitze und Mode sind untrennbar miteinander verbunden. Zahlreiche Designer verwenden wundervolle Spitzen und Stickereien. Deshalb möchten wir in einer losen Serie große Designer, die die Mode prägten, vorstellen. In unserem heutigen Blogbeitrag erfahren Sie mehr über Oscar de la Renta.

Oscar de la Renta - das Buch aus dem Prestel Verlag
Oscar de la Renta – das Buch aus dem Prestel Verlag

Denkt man an glamouröse Roben, fällt einem sofort Oscar de la Renta (1932-2014) ein. Wie kaum ein zweiter steht er für opulente Kleider. Er zählt zu den 20 einflussreichsten Designern des 20. Jahrhunderts. Ganz druckfrisch ist im Prestel Verlag auch ein wunderbares Buch über Oscar de la Renta erschienen.

Oscar de la Renta 1967
Ein Bild aus dem Ende der 60 Jahre

Das Buch ist eine Würdigung seines Lebenswerkes. Das in Englisch erschienene Buch beschäftigt sich mit seinen größten Themen anhand traumhafter Bilder die für Modemagazine entstanden sind, aber auch mit Bildern von Modenschauen oder Backstagebildern.

Sarah Jessica Parker bei der Anprobe
Sarah Jessica Parker bei der Anprobe

Ergänzt wird es mit Zeichnungen von Oscar de la Renta. Besonders informativ sind die drei Essays von Molly Sorkin, die sich seinem Leben und den Einfluss, den es auf seine Arbeit hatte, widmet. Jennifer Park reflektiert seinen Einfluss auf die moderne Frau von heute und die Modefotografie. Abschließend teilt André Leon Talley persönliche Einblicke auf die gemeinsame Arbeit und die Freundschaft mit Oscar de la Renta. All das macht das Buch zu einem sehr informativen und wunderbaren Kompendium über den großen Designer.

Zeichnungen von Oscar de la Renta
Zeichnungen von Oscar de la Renta inklusive der Stoffproben geben Eindruck in den Entstehungsprozess

Die frühen Jahre

Aufgewachsen ist Oscar de la Renta in armen Verhältnissen gemeinsam mit seinen sechs Schwestern in der Dominikanischen Republik. Mit 18 wanderte er nach Spanien aus um eigentlich Malerei zu studieren. Aber er wechselte schon bald zum Modedesign. Seine Lehrjahre verbrachte er bei keinem geringeren als Balenciaga, der ihn unterrichtete.

Oscar de la Renta 1960 zog er nach Paris – hier wurde er Assistent von Antonio Castillo bei Lanvin. Von nun an lies ihn die Haute Couture nicht. Nur drei Jahre später ging er nach New York und arbeitet für Elizabeth Arden. Die dort gesammelten Erfahrungen nutzte er, um 1967 sein eigenes Label unter seinem Namen zu lancieren.

handbestickte Seide und goldene Spitze
handbestickte Seide und goldene Spitze vollenden das Ensemble

Der Stil von Oscar de la Renta

Den Entwürfe von de la Renta sieht man sowohl sein Faible für den Pariser Stil und die Haute Couture, aber auch seine dominikanischen Wurzeln an. Seine Schnitte betonen die Weiblichkeit und sind immer mit aufwendigen Details wie Rüschen, Voilants und Stickereien verziert. All das paart sich mit seiner Vorliebe für kräftige Farbe.

kräftiges Grün trifft schwarze Spitze bei Oscar de la Renta
kräftiges Grün trifft schwarze Spitze bei Oscar de la Renta

Wer nun Lust auf mehr bekommen hat, dem empfehlen wird das Buch Oscar de la Renta aus dem Prestel Verlag. Es ist eine eindrucksvoll Hommage an einen großartigen Modeschöpfer. In brillanten Bildern kann man seine wundervollen Entwürfe bestaunen.

Oscar de la Renta
Zeichnung und Original

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Oscar de la Renta – von klassischen Silhouetten und großem Glamour
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